Schlagwort-Archive: Ostsee

Home sweet home

Naja. Nicht wirklich Zuhause, sondern dreihundert Meter weiter, hinterm Hausstrand, in Falshöft.
Auf die Gefahr hin, die Leserschaft mit Strandfotos irgendwann zu nerven. Dieser Fotoeintrag erfolgt auf Wunsch eines einzelnen Herrn.

Die Saison ist zwar offiziell noch nicht ganz zu Ende, aber die leeren Strände sind Vorboten der einkehrenden Ruhe. Das ist gut so.
Der Geruch von Algen und Brackwasser liegt schwer in der Luft. Ab und an weht einem eine Prise Kamille in dir Nase. Die Lippen schmecken nach Salz, wie nur im Herbst nach Salz schmecken.
Irgendwer hat ein Paar Kinderschuhe vergessen. Die Besitzer werden schon abgereist sein. Stumme Zeugen von viel zu viel Trouble.
Der Hund ist glücklich seine Strände wiederzuhaben.
Ich auch.

Pssst!

Ruhige Tage, gefüllt mit Faulenzereien jedweder Art, liegen hinter mir. Neben der einen oder anderen Basteleinheit. Überstunden abbummeln ist toll. Sich derweil in dem Haus am Meer einnisten können, um die freie Zeit zu genießen, noch toller. Viel Ruhe, etwas Strände vergleichen. Strand ist eben nicht gleich Strand … Ich war auf schwansener Seite der Schlei unterwegs, aber nur kurz. Feststellung: Touriestrände. Gepflasterte Deiche, Strände mit Hunde-verboten-Schildern, damit der karibikweiße feine Kies ja nicht beschmutzt wird, und der Hinweis, dass man diese hundefreie Zone nur gegen Gebühr betreten darf. Alles glatt und sauber und Frau von Makeln.
Gut, schön anzusehen sind sie, die aufgehübschten Strände, aber … ich mag das nicht. Die Strände meiner Kindheit waren voll von Dünen, in denen man sich verstecken konnte, und hatten mit den gestern besuchten Stränden nichts gemein. Dafür der Hausstrand, und die Strände drum herum. Ich brach deswegen die Schwansen-Expedition ab und klapperte die Strände auf der Angelner Seite ab. In Wackerballig (der Strand für die Sportlichen) war ich, und in Steinberghaff. Ich war in der Geltinger Birk (kein Strand, sondern ein traumhaftes Naturschutzgebiet) in Ohrfeldhaff und in Falshöft. Feststellung Part II: Es gibt keine schöneren Strände, als die in der Geltinger Bucht. Fotos habe ich auch gemacht, aber die kriege ich nicht von der Cam aufs Tablet und so muss das Angeben warten, bis ich wieder am Laptop sitze.
Bis dahin bin ich mal weg. Am Hausstrand. Mit der Gewissheit nicht auf nackerte Nachbarn zu treffen, weil kein Nachbarauto auf’m Hof = Nachbarn weggefahren.