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Fresssäcke

Ich habe gekocht. An für sich nichts Außergewöhnliches, wäre es nicht so arg fettig gewesen und hätte der Fett verweigernde Kapitän das nicht gut gefunden.
Die Meisenknödel waren mal wieder aus. Mittlerweile picken die beiden Spechte einen dieser Riesenknödel täglich weg.
Da alle meine die-kommen-auch-ohne-derartig-viel-Zufüttern-aus-Predigten im Nichts endeten (das ist wie diese Nein-es-gibt-keine-Pflanzen-mehr-weil-der-Garten-übervoll-ist-Diskussionen, da geht er dann nämlich alleine los und vergräbt Blümerantes in meiner Abwesenheit, in der Hoffnung, ich würde Neues nicht bemerken …), dachte ich um.
Herrn Google gefragt und er wusste mal wieder Rat. Meisenknödel selbst machen for Beginners.
Ich las eben übers Rezept und los ging es.
2kg Kokosfett. Ungesalzen, wichtig.
3Liter Vogelfutter. Schätzungsweise. Ich habe drei Schüsseln aus dem Sack geschaufelt. Das Futter aus dem Futterhandel, weil das Billige aus dem Supermarkt zum Schimmeln neigt, also auch wichtig.
500g kernige Haferflocken
500g zarte Haferflocken
Fett schmelzen (nur schmelzen, nicht kochen), restliche Zutaten unterrühren und dann ging der Ästhet mit mir durch, ist klar. Dazu hatte ich keine große Lust mir die Finger beim Knödel rollen fettig zu machen. So ging ich den Porzellanbestand durchforsten und siehe da. Tassen en Gros. Ich habe Draht zu Schlaufen gebunden und an den Henkeln der Tassen befestigt, dann die Fettfutterpampe in die Tassen verteilt (die Menge reicht für zirka dreißig Tassen) bin dann kurz im Knick verschwunden, Äste sammeln und so. Die habe ich auf gute 15cm gekürzt und mittig in die Tassen, in die nicht weiche Masse, gesteckt. Alles mit einem Teelöffel angedrückt und et voila …

Jaja, wieder nur ein mäßiges Handyfoto. Ich gelobe Besserung. Irgendwann.

Nicht dass irgendwer auf die Idee kommt, dass man mit dreißig Tassen länger hinkommt. Die fallen darüber her … Unglaublich.