Archiv der Kategorie: Erinnerungen

Frau Stiefdings, ihr Mann und sein Vater

Frau Stiefdings ist round about zehn Jahre jünger als der alte Herr. Seit fast einem Vierteljahrhundert teilen sie mittlerweile Tisch, Bett und Nachnamen. Frau Stiefdings wird nicht müde von früher zu erzählen. Sie erzählt eigentlich jedes Mal von früher. Wie schön meine Mutter damals war, mit ihrer toupierten Hochsteckfrisur. So schlank und so schön und so fein ihre Mimik. Ich möchte erwähnen, dass ich nichts von all dem geerbt habe. Frau Stiefdings erzählt auch immer gerne, wie sie mich im Kinderwagen durch die Gegend schob. Da war sie selbst ein Teenager, knappe dreizehn Jahre alt. Ich muss im weltschönsten Kinderwagen überhaupt gelegen haben und ein ansehnliches Kind gewesen sein. Denn Frau Stiefdings suchte genau danach. Nur mit den allerhübschesten Kinderwagen mit den süßesten Babys darin wollte sie umherflanieren, und mit mir flanierte sie oft. Sie hat mich beknuddelt und abgeknutscht. Später dann Michel, der von alldem nichts wusste. Michel weiß generell erstaunlich wenig von früher. „Doch, Frau Stiefdings hat auch dich abgeleckt!“ Michel wollte es nicht glauben und fragte sofort bei der vermeintlich Abknutschenden nach. „Und wie ich das habe“, lachte sie.
Bei alldem hatte sie immer eineinhalb Augen auf den alten Herrn gerichtet. „Aber der war unerreichbar. Käthe war so viel schöner als ich, und ich war ohnehin viel zu jung, als dass der alte Herr mich überhaupt wahrgenommen hätte.“
Das änderte sich zwanzig Jahre, eine weitere gescheiterte Ehe und nochmal sechs Kinder später. Wobei sie meint, nur zweite Wahl zu sein: „Seine große Liebe bleibt Käthe.“ Ein Satz, der mich anhaltend irritiert und sich nicht setzen will, passt er doch in keines der Bilder. „Doch, doch. Er schwärmt noch heute von ihr.“
Hm.
Frau Stiefdings weiß mehr, als alle anderen. Und Frau Stiefdings erzählt mehr als alle anderen. Selbst die familiären Tabuthemen fallen ihr unbedacht aus dem wirklich nicht unhübschen, mich vor 45 Jahren abknutschenden Mund.
Sie erzählt auch von Opa. „Oh, den mochte ich auch so arg leiden. Der war so charmant und toll.“
Wäre da nicht die Tatsache, dass das früher, also ganz früher und vor meiner Zeit, anders war. Nichts, was ich nicht wüsste. Tabuthemen wurden bei uns manchmal hinter verschlossenen Türen in abgedunkelten Zimmern ausgegraben. So leise es irgend ging, aber ich hatte schon als Kind gute Ohren. Weswegen ich auch von Nummer Vier wusste. Nummer Vier ist so ein Hinterverschlossenertürgeheimnis. Auch wenn ich falsch gelauscht hatte, und Vier ein Mädchen und kein Junge ist. Dass ich Vier vernahm, bleibt aber Fakt. Frau Stiefdings ist in ihrem Element: „Richard hier, Richard da, aber Richard auch so und so.“
Es gibt Momente, da muss ich dann dichtmachen.
Liebe Frau Stiefdings, du weißt um all das, was sonst so war. Nimm mir bitte nicht das Stückchen heile Kindheit, das präsent ist. Ich selbst kenne nur den charmanten Richard. Einen anbetungswürdigen Richard, ohne all die Wenn und Aber.
Tja, und tags drauf dann schaut der alte Herr auf, blickt wieder zu Boden und sagt wie ein getretener Hund: „All das ist meine Schuld. Ich alleine habe alles kaputtgemacht. Es tut mir leid.“ Wer den alten Herrn kennt, weiß, dass das mehr ist, als man von ihm erwarten würde. Denn das erste „tut mir leid“, kam vor geraumer Zeit schon, und ich nahm es an, ohne jemals wieder das Gefühl zu haben, irgendwas aufrollen zu müssen. Das ist jetzt sein Ding.
Ich spreche später nochmal mit Frau Stiefdings. „Er ist kein schlechter Kerl“, sagt sie, „sondern auch nur ein Opfer seiner verkorksten Kindheit.“
Ich lege den Zeigefinger auf meine Lippen, zische ein Pscht, nicke ein „ich weiß“ und denke mit einem gleichermaßen warmen Gefühl an Opa Richard und an seinen Sohn.

Nicht George!

Ich neulich so: „Waaah. Es gibt Montags keine lange Grey’s-Anatomie-Nacht mehr. Das darf nicht sein!“

Hatte ich mich doch – wenn auch sehr spät, weil ich gemeinhin keine Serien im TV gucke – im wahrsten Wortsinn verguckt. Ich liebe Grey’s Anatomie. Auch wenn ich das aus Gründen alleine gucken muss. Menschen, die im Krankenhaus arbeiten gucken sich keine Krankenhausserien an. Dreimal keine schnulzigen.

Das war an einem Montagabend.

Mittwoch darauf kam ein Paket. Die komplette Staffel. Der Kapitän hat sie heimlich bestellt.

Ich so: Waaah, ich liebe Grey’s Anatomie!

Vorgestern so: „Nein. George ist tot. Die haben George einfach sterben lassen. Ich hasse Grey’s Anatomie!“

Aber es kam noch schlimmer.  Ich musste ja nicht auf Staffel sechs warten. Nur die DVD wechseln. Es folgten zwei weitere Folgen über Georges Tod, die Folgen der Trauer und die Trauerphasen. 

War das ein Geflenne. Nicht wegen George. Und nein, das ist kein oberflächlich witziger Eintrag … Viel mehr, weil ich merkte, wie mich manches doch noch gefangen hält. Dazu die Sorge um den alten Herrn, der nur einen Tag vorher mit Verdacht auf einen weiteren Schlaganfall in die Klinik kam und der ohnehin keinen echten Lebenswillen mehr hat …

Das Leben geht weiter. Immer einfach weiter, egal, was es aus und mit uns macht. 

Putzmusik

Nach den ersten Takten, die aus den Lautsprechern drängen, stelle ich die Musik lauter. Der Hund weiß, was kommt. Ich singe laut mit, wobei er dann gemeinhin guckt, als möchte er zum Wolf werden. Ich hole tief Luft, um den zweiten Refrain in die Welt zu brüllen. Ja, brüllen, denn singen kann man das, was ich tue, nicht nennen.
„So if you think you know how to love me, and you think you know what I need, and if you really, really want …“, ereifere ich mich, als das Handy piepst. Ich schaue kurz drauf. Die Tochter möchte etwas. Eine Sprachnachricht. Ich drehe das Radio leise und höre die Nachricht ab. Musik höre ich und Chris Norman singt in mein Ohr: „So if you think you know how to love me, and you think you know what I need, and if you really, really want …“ Ich antworte was vom selben Sender, von Hühnerpelle und Augenpippi und dass das beim Autofahren nicht gut kommt. Die Tochter antwortet, dass sie auch fährt und im Wagen gerade Putzmusik abfeiert.
Kennt ihr das? Putzmusik ist etwas, dass man vererbt, dass sich nach Zuhause anfühlt und das Herz warm macht. Nicht nur meins.

Wegbegleiter

Es gibt Menschen, die prägen einen.
Mich hat dieser vor allem eines gelehrt: Selbstbeherrschung.
Bescheidenheit, Disziplin, Ausdauer, Respekt, Geduld, Willensstärke. Das war seine Philosophie, das war, was er all seinen Schülern mit auf den Weg gab.
Bewegung ist Leben, Leben ist Bewegung. Nichts ist unmöglich. Er hat viele Menschen, zu besseren Menschen gemacht. Hört sich abgehoben an, ist aber so. Es gab für ihn keinen Unterschied zwischen Himmel und Erde. Alle Menschen sind gleich. In jedem steckt dasselbe Potential. Es zählte nur eines: „Wollen du musst!“ Manchmal klang er wie Yoda, und ich musste aufpassen, nicht an unpassender Stelle auflachen zu müssen.
Gestern las ich, dass er nicht mehr ist, letzten Monat starb, und sah mir die Bilder seiner Trauerfeier an. Hunderte Schüler, in Doboks gekleidet, erwiesen ihm die letzte Ehre. Ich bekam Gänsehaut bis zum kleinen Zeh runter.

Lange her, Hans. Aber mir geht es wie vielen, die bei dir in die Schule gehen und von dir lernen durften.
Traurig ich bin.

Ein letztes Mal verbeuge ich mich vor dir. Charyot, Sabum nim, kyong ye.

***

Eine Münze für den Fährmann

Ich war um die zwölf, dreizehn Jahre alt, als Jungs wie aus dem Nichts heraus anfingen, diese farblosen Parka, mit großen aufgesetzten Taschen und Stehkragen zu tragen; in denen sie aussahen, wie reingeprügelt. Schmalschultrig, wie sie waren. Sie ließen sich die Haare wachsen, bis sie frisurlos genug waren, versuchten sich im selbstbewusst coolen Gang und lehnten sich gegen Mauern, als könnten sie sie umwerfen. Sie übten sich im Türknallen und schlechte Laune möglichst betont lässig zu präsentieren. Egal ob Frank oder Olaf, ob Oli oder Sven. Sie wollten so cool sein und bei den „Frauen“ ankommen können, wie der Horst. Wobei Oli, der deutlich käftiger gebaut war als der Rest der Milchgesichter, dem Idol am nähesten kam. Obwohl er der Einzige war, der seine Haare weiter kurz trug.
Die Schimanskimanie war ausgebrochen, und von jetzt auf gleich war Tatort gucken nicht mehr nur was für „die Alten“. Tatort gucken wurde cool, und wehe dem, der eine Folge verpasste und tags drauf auf dem Schulhof nicht mitreden konnte, weil man aus irgendeinem – gefühlt lapidaren – Grund Fernsehverbot bekommen hatte. Eigentlich kein Drama, wir hatten es alle nicht wirklich mit dem Fernsehen. Aber die Alten wussten, dass das an den Sonntagabenden, an denen Schimi lief, die ultimative Höchststrafe war. Schlimmer noch, als jeder Handyentzug heute sein könnte.
Ich gestehe, ich gehörte dazu. Zu den Mädels, die auf Horst standen. Mein Gott, ich war halt dreizehn! Aus heutiger Sicht verehre ich ihn für ganz andere Rollen. Der Totmacher, Zivilcourage oder der Novembermann. Damit hat der Götz gezeigt, dass der deutsche Film mehr kann, als nur schlechterdings Hollywood zu immitieren. Er war immer da, solange ich denken kann. Auch wenn er nicht mehr spielen wollte, wir sind um einen großen Schauspieler ärmer.
Einen, der es schaffte die Schulhöfe und die Jugend auf ihnen über Jahre mitzuprägen. Wobei er das selbst wohl am meisten infrage stellte.

Mach`s gut Schimi.

… bis die Wolken wieder lila sind

Lila waren sie gestern nicht, sondern gelb.
Oma mochte diese Art Himmel nicht. „Schwefelhimmel“, nannte sie ihn. So sah der Himmel im Krieg oft aus, wenn Brandgase in der Atmosphäre standen. Bei feuchter Witterung nicht höher kamen, und wie Nachwehen von vieler Menschen Leid alles in mahnendes Orange färbte.
Immer, wenn der Himmel gelb wird, muss ich an Oma denken. Damals ahnte ich nicht, was in ihr vorging, wenn ihr Gesicht steinernd wurde. Heute berührt mich jeder Schwefelhimmel auf unangenehme Weise.

All you need …

… is a memory.

Thea war eine Dame. Sie war immer chic und trug gern Pelz. Als ihre Haare dünner wurden, sah man sie außerhalb des Hauses nie ohne Perücke. Eine, die ihrer ursprünglichen Frisur gleich war.
Ich habe sie, glaube ich, auch innerhalb ihrer vier Wände so gut wie nicht ohne Perücke gesehen. Zumindest sehe ich sie in meiner Erinnerung nur ein einziges Mal, wie sie den Fiffi vom Kopf zieht. Sie saß in ihrer Stube, auf dem mit dem Rücken zur Tür stehenden Sessel, und klagte über dicke Füße.
Thea wollte auch aus ihrer Enkeltochter eine Dame machen. Mädchen tragen Kleider, hieß es, und nur zähneknirschend nahm sie hin, dass ich lieber die Lieblingslatzhose trug. Nadelgestreift in Blauweiß. Matrosenlike und gar nicht mädchenhaft. Diese Hose trug ich, bis sie mir so zu klein wurde, dass sie mir merklich in den Hintern krabbelte. Ich weiß es nicht, aber ich denke, Oma hat sie heimlich entsorgt. Sie war von jetzt auf gleich weg.
„Ein Mädchen tritt nicht mit den Fersen auf. Sie setzt einen Fuß vor den anderen. Vor, und nicht daneben“, hieß es weiter. Ich gehe noch heute wie ein Bauerntrampel. Und manchmal spüre ich heute noch ihre Hand auf meiner Schulter, und wie sie bei den Gehübungen neben mir herläuft und versucht mich zu motivieren, wie eine Dame zu gehen. „Nun geb dir doch mal Mühe!“ Ich bekam sogar extra Lackschuhe mit kleinen Absätzen. Das muss schlimm ausgesehen haben: Holsteener Fööd in Pariser Schooh.
Andauernd zupfte sie an mir rum, knöpfte Knöpfe, zog Reißverschlüssse zurecht, richtete Krägen und wischte mit Spucke befeuchteten Tüchern Flecken weg, die es sicher nicht wirklich gab.
Opa lächelte Theas Macken weg. Opa war egal, wie ich lief oder was ich trug. Die Hauptsache war, dass mir das Eis von Eismayer schmeckte. Manchmal kaufte er es mir heimlich. „Aber nichts Oma erzählen!“ Er zwinkerte dann immer und lächelte schelmisch. Lange habe ich den Laden gemieden, nach Opas Tod. Das war sein Eisladen. Als ich Jahre später wieder dort war, war das enttäuschend. Das Eis schmeckte anders, als das, das Richard mir immer gekauft hatte.
Richard war die Güte in Person. Fragt man meinen Vater, sieht er das anders, aber ich kenne Richard nur als den weltbesten Großvater. Nie gab es ein böses Wort uns Enkeln gegenüber. Obwohl ich nur für mich sprechen kann, und ich war seine Prinzessin. Sein heiliges Ein und Alles. Seine Motte. Vielleicht war das aber auch anders, und er hat jedem von uns genau dies Gefühl geben können, etwas ganz Besonderes und der Mittelpunkt seines Universums zu sein. Das traue ich ihm zu.
Sein Blick wurde weich, sobald wir Kinder in der Nähe waren. Thea nahm es hin, und sah über das Eine oder Andere hinweg, das nicht wirklich in ihrem Sinn war.
Es war egal, was wir zusammen machten, es war toll. Sogar seine beruflichen Messen, auf die er uns mitnahm, waren großartig. Dass wir kleinen Butscher in den Messehallen nicht für alle Zeit verloren gingen, wundert mich noch heute. Es gab keine Fragen. Es gab keinen Stress. Er nahm uns mit, und die Arbeit wurde nebenher erledigt. Im Mittelpunkt standen wir auch hier. Wir liefen von Messestand zu Messestand, und sammelten Aufkleber, Schlüsselanhänger, Kugelschreiber und wenn wir Glück hatten, gab es sogar Schirmmützen.
Abends gab es oft frischen Fisch, vom Fischladen gegenüber. Noch heute denke ich bei jedem Stück Makrele an Opa. Das ist aber wie beim Eismayereis. Mit Richard schmeckte Makrele besser.
Durch Thea wurde ich zur Leseratte. Das erste echte Buch, das ich von ihr zu lesen bekam, war von Malpass. Ich war wohl acht, und das Buch kein Kinderstoff. Ich glaube, dass das erste richtige Buch das Wichtigste ist. Danke Oma, für diese Auswahl.
Richards Leidenschaft war die Musik. Er war Organist. Immer wieder hat er versucht, mir das Spielen beizubringen, aber über den Flohwalzer bin ich nie hinausgekommen.
Beruflich vertrieb er deutschlandweit Sprudelbäder. Bis heute liebe ich diese Blubbermatten, und habe eine Affinität für ätherische Öle. Melisse riecht nach Richard.
Das Bad in der Gravelottestraße Nummer zwei war mit einem sehr dicken braun-beige gemusterten Teppichboden ausgelegt und war immer überheizt. Es roch nach diesen Ölen, und wenn ich badete, stand der Kompressor auf dem Klodeckel. Oma suchte das passende Öl aus. Mal sollte es müde machen, mal den Appetit anregen. Ich habe die Uhr am Kompressor immer heimlich zurückgestellt, und wirklich geglaubt, Oma würde es nicht merken.
Wenn es dann nach Hause zu den Eltern ging, mussten wir in Opas Stube: „Hier, ein Heiermann, aber sagt Oma nichts davon“, um dann in Omas Stube gerufen zu werden: „Fünf Mark für euch, aber erzählt das Opa nicht.“

Eigentlich, so dachte ich immer, haben Thea und Richard gar nicht zusammen gepasst. Wahrscheinllich war es ganz anders.

 

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Unalt

Wenn ich mit den Geschwistern zusammen bin,  fühle ich mich deutlich jünger,  als das Alter,  auf das man kommt,  wenn man mein Geburtsjahr vom Gegenwärtigen abzieht.
Als der Bruder frech wurde („… ach ihr meint das Frauenlinks …“, und leider war er sogar im Recht), war mir, als hätte ich mich erst gestern, für ähnliches Verhalten seinerseits, auf seinen Brustkorb gesetzt und fies seine Oberarmmuskeln mit meinen Knien „beritten“ ***. Gestern, und nicht vor über dreißig Jahren …
Vielleicht ist es aber auch sein „red‘ keinen Scheiß“ als Antwort jedes Mal,  wenn ich sage,  dass ich alt werde.

*** Muskelreiten und Schwitzkasten war zwischen uns Geschwistern ein beliebtes Mittel die eigene
Meinung zu vertreten. Dafür haben wir uns aber nie wirklich geprügelt. Immerhin.
Kennt ihr das auch?

after the love has gone

Lieber Maurice White,
schade, dass auch Sie jetzt gehen mussten. Das macht mich traurig.
Ich weiß, dass das jetzt doof und egoistisch klingt, aber könnten Sie mir bitte trotzdem einen Gefallen tun? Wenn Sie Mister M. über den Weg laufen sollten, auf Ihrer Reise nach Wohinauchimmer, hätten Sie vielleicht einen Song lang für ihn Zeit? Er war obersicher Ihr allergrößter Fan, und wenn es Ihnen nichts ausmacht … singen Sie nur für ihn – mit ganz herzlichen Grüßen von mir – dies eine Lied?
Dankeschön und alles Gute für Sie beim Übersetzen, Ihre Jane Blond.

 

 

 

Zurück in die Vergangenheit

Die Bilder von gestern waren eigentlich von vorgestern.
Gestern war das Wetter nämlich nicht mehr so grau. Naja, zumindest als sich gegen Nachmittag der Nebel endlich lichtete, zeigte sich die Sonne.
Um mal etwas anderes, als immer den laaangweiligen Strand zu zeigen, war in Maasholm. Am Hafen dort war ich nicht mehr, seit das Boot weg ist. Also seit über drei Jahren. Der Hund schien sich genau zu erinnern. „Bekannte Wege“, muss er gedacht haben. Zumindest verhielt er sich so. Als wir an der Werft ankamen, gab er Gas, um auf den Außensteg zu kommen. Er lief an den Ablegern vorbei, bis unser Steg kam, der zu unserem alten Liegeplatz führte. Er wollte zum Boot. Er wusste wirklich genau, wo er war. Tja, das Boot gibt es nicht mehr … aber schön ist und bleibt Maasholm, egal bei welchem Wetter.

 

Die historischen Kahnstellen, die liebe ich sehr.