Bücherliste

Der Schriftsteller im Haus, erspart leider nicht den Bücherkauf. Der Kerl kann einfach nicht so schnell schreiben, wie ich lesen …

Es ärgert mich schon lange, dass ich am Ende eines jeden Jahres vergessen habe, was ich das Jahr über las. Darum nun das hier. Inklusive Kurzeindruck, weil ich auch oft wieder vergesse, wie mir das Gelesene gefiel.
Wenn ihr Buchtipps für mich habt – her damit!

Februar 2015

Geheimer Ort, Tana French

Januar 2015

Das Cafe der verlorenen Jugend, Patrick Modiano *****
Nach einem eher lahmen ersten Kapitel, zeigt sich, dass der Gute nicht ohne Grund Nobellpreisträger würde.

Stoner, John Williams *****
Bis auf eine ziemliche Länge, in der es mir zu viel um Literaturgeschichte ging, nur schön. Traurig, depressiv, es wird gemobbt, aber schön. Weil menschlich.

Im Labyrinth der liebenden Frauen, Louise Fu ****
Zum mal eben Weglesen. Ich bin ein Bisschen angefixt von Frau Fus Schreibe, aber wieder dieser Fehlerteufel …

Nicht ganz koscher, Louise Fu ****
Ich mag ja die Selfpublisher-„Szene“. Bisweilen finden sich unter all dem Gruseligen reinste Perlen. „Nicht ganz koscher“ ist so eine. Punktabzug gibt es für zwar kleine, aber doch im Ganzen viele Fehler. Tolle Story, um das Leben einer Frau, die ihr Leben retrospektiv vorbeiziehen lässt. Abseits des Mainstream, und darum – Fehler hin, Fehler her – unbedingt lesenswert.

Tage wie Salz und Zucker, Sharin Shattuck ***
Mir zu viel des Gutmenschentums. Wie so oft; guter Plot, mäßige Umsetzung. Manchmal ist weniger mehr.

Todeshauch – Island Krimi, Arnaldur Indriðason **
Eher schlecht. Nicht die Idee, aber die Umsetzung. Zu viele Wiederholungen. Zähe Beschreibungen von Charakteren, hölzerne Dialoge. Dazu scheint vieles vom – wirr anmutenden – Text der Übersetzung zum Opfer gefallen zu sein. Kein wirklicher Krimi, eher – wenn man so will – ein Drama.

Ich finde dich, Harlan Coben, Thriller ****
Nichts Nervenaufreibendes, aber ein gelungenes Verwirrspiel und damit kurzweilig.

Dezember 2014

Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry: Das Geheimis der Queenie Hennessy, Rachel Joyce **** (Fortsetzung zu „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry„)
Rührend, aber der erste Teil gefiel mir deutlich besser. Die Fortsetzung ist mir zu sehr in Richtung Selbstkasteiung gelagert. Gezeigt wird ein Leben, das geprägt ist von Schuldgefühlen.

Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte, Marko Leino ***
Die Idee ist toll, die Umsetzung aber erinnert an einen Schulaufsatz. Was wirklich schade ist, bei der schönen Idee.

Der Marsianer, Andy Weir *****
Humorvoller Wahnwitz. Eine äußerst gut recherchierte Geschichte, die einem wirren Hirn entsprungen sein muss. Wenn ein Roman mit dem Satz „Ich bin im Arsch“ beginnt, kann das nur gut werden.

Edward auf Reisen, Craig Lancaster *****+
Mein Liebling! Nachdem ich 600 Stunden aus Edwards Leben las, war das Pflicht. Nur schön! Alle beide.

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