Auf, nicht in!

„Wo in Kappeln wohnst du denn?“
„Im Betteltalweg.“
„Ach so, auf Dothmark.“
„Häh? Dothmark? Nö, im Betteltalweg.“
„Na, sag ich doch; auf Dothmark!“
So neulich passiert und das ist einfach herrlich norddeutsch. AUF Dothmark, nicht in dem Ortsteil. Wieder was dazu gelernt. Ich wohne also auf Dothmark. Und wie ich so bin, wollte ich dann wissen, was Dothmark bedeutet. Ortsnamen haben schließlich immer einen Ursprung und so ist es auch bei Ortsteilen.
Ich konnte nichts finden. Ich kann es mir nur zusammenreimen. Doth ist altenglisch und was England mit Angeln zu tun hat, dürfte ohne Erklärung klar sein. Also … Doth = Tun, Machen. Mark = Begrenzung, Einfriedung, oder so. Das heißt nichts anderes, als „Abgrenzung, hinter der die Macher leben.“ Oder kurz: Macherland!
Hah! Hier bin ich goldrichtig.

Fürs Impressum also:
Jane Blond
Betteltalweg drölfundsiebzig
In … äh … auf 24376 Macherland

Noch Fragen?

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Ein Gedanke zu „Auf, nicht in!

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